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Es ist machbar! 

"Du kannst das!"

"Sicher wird es gelingen!"

"Du schaffst das!"

"Ich bin fähig dazu!"

"Es ist machbar!" 

"Es wird ein gutes Ende nehmen."

"Ich glaube an mich!"

In der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) spielen nicht nur Emotionen, sondern auch Gedanken (Kognitionen) eine zentrale Rolle. Bereits 1974 formulierte Aaron T. Beck, Begründer der kognitiven Verhaltenstherapie, dass die Grundlage "jeder depressiven Entwicklung eine kognitive Störung" sei. Er war der Ansicht, dass eine Depression mit "prä-operativem Denken" einhergehe und dieses Denken "eindimensional auf eigenes Versagen und Fehler gerichtet" sei. Die Betroffenen sähen sich, ihre Umwelt und ihre Zukunft in einem negativen Licht. Ursachen dafür seien oft schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit. Daraus entsteht eine kognitive Störung, die mit negativen automatischen Gedanken, wie "ich bin nicht richtig", "das schaffen wir bestimmt nicht", "ich werde bestimmt versagen" einhergeht und um Themen wie Hoffnungslosigkeit, geringe Selbstachtung, Selbstkritik, Flucht und Vermeidung kreist  (Hautzinger, S.51).

Nicht nur bei der Behandlung der Depression, sondern auch bei vielen anderen psychischen Störungen ist es wichtig, kreisende negative Gedanken (Kognitionen) zu vermeiden und mit positiven Verstärkern und Affirmationen zu arbeiten. Wenn wir uns also immer wieder daran erinnern und darin bestärken, dass es "machbar" ist, gehen wir den ersten Schritt in Richtung "Machbarkeit". Die Wahrscheinlichkeit steigt dann, dass das, was wir uns wünschen und erhoffen, trotz aller Widrigkeiten, gelingen kann!

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